Raumklima bei Fensterlüftung – folgende Probleme können auftreten

Fensterlüften kann sich schnell zu einem Kreislauf mit Tücken entwickeln. Neben Wärmeverlust, Luftfeuchtigkeit und der Raumlüftung hat auch eine Luftdichte Gebäudehülle Auswirkungen auf das Raumklima.

Wärmeverlust

Beim Fensterlüften gehen circa 50 % der Heizwärme über das Fenster und durch das Eindringen kalter Außenluft verloren. Dieser Verlust bringt unnötige Kosten mit sich.

Luftdichte Gebäudehülle

Eine rundum dichte Gebäudehülle senkt die Heizkosten. Gleichzeitig wird ein freier Luftaustausch massiv reduziert.

Luftfeuchtigkeit

Aufgrund mangelnder Luftzirkulation und alltäglichen Einflüssen erhöht sich die Luft­feuchtigkeit im geschlossenen Wohnraum. Die Schimmelbildung wird begünstigt. Mehr

Feuchtigkeitsquellen und ihre Wasserdampfabgabe

Feuchtigkeitsquelle Wasserdampfabgabe
Duschen 2.600 Gr. / Stunde
Kochen 600 – 1.500 Gr. / Stunde
Wannenbad 700 Gr. / Stunde
Hausarbeit 120 – 200 Gr. / Stunde
Wäsche trocknen 50 – 200 Gr. / Stunde
Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Eine vierköpfige Familie produziert 10 bis 14 Liter Feuchtigkeit pro Tag.

Raumlüftung

Geschlossene Räume bedürfen einer regelmäßigen Frischluftzufuhr. Der Luftaustausch ist ausschlaggebend für ein behagliches Raumklima.

Die Lösung: Lüftungssysteme von BTI

Da beim klassischen „Fensterlüften“ nicht nur die schlechte Raumluft, sondern auch bis zu 50 % der Raumwärme entweichen bietet BTI mit seinen Lüftungssystemen die Lösung für Ihre Wohnraumlüftung. Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Die Lösung für Lüftungssysteme nach DIN 1946-6
  • KfW-förderfähig: KfW-Zuschussprogramme 151 / 152 / 430
  • Energieeffizient: Kaum Energieverlust trotz regelmäßiger Lüftung dank Wärmerückgewinnung
  • Feuchtigkeitsregulierend: Verhinderung von Schimmelbildung durch Lüftungsdefizite
  • Extrem leise: Sehr leise Lüftungssysteme und schallgedämmte Lüftung
  • Wartungsarm: Leicht zugängliche Technik und einfacher Filterwechsel
  • Allergikergeeignet: Integrierte Grobstaubfilter und optionale Pollenfilter erhältlich
  • Individuelle Lösungen: Dezentrale Lüftungssysteme für nahezu jede Anforderung
  • Smart-Home-fähig: Kompatibel mit verschiedenen Hausautamtionssystemen

Funktionsweise und Anwendungsbeispiele

Was fordert die DIN 1946-6?

Der Mindestluftwechsel wird in der DIN 1946-6 (Wohnungslüftung näher beschrieben und definiert. Es wird nun ein Lüftungskonzept gefordert für:

  • Neubauten
  • Sanierungen im Mehrfamilienhaus, bei denen mehr als 1/3 der Fenster ausgetauscht werden und
  • Sanierungen im Einfamilienhaus, bei denen mehr als 1/3 der Fenster ausgetauscht werden bzw. mehr als 1/3 der Dachfläche abgedichtet wird.

Eine lüftungstechnische Maßnahme wird gemäß DIN 1946-6 dann notwendig, wenn der geforderte Gesamt-Außenluftvolumenstrom für die Nutzungseinheit höher ist als der Luftvolumenstrom über die Infiltration (Restundichtigkeiten). Für den Wert der Restundichtigkeiten werden in der DIN 1946-6 Annahmen getroffen. Wenn eine Lüftungstechnische Maßnahme notwendig ist, muss mindestens die Lüftung zum Feuchteschutz nutzerunabhängig sichergestellt werden.

Lüftungsstufen gemäß DIN 1946-6:

Feuchteschutzlüftung:
Sicherstellung des Bautenschutzes (Feuchte)

Reduzierte Lüftung:
Sicherstellung der hygienischen Mindestanforderungen sowie des Bautenschutzes

Nennlüftung:
Sicherstellung der hygienischen Mindestanforderungen sowie des Bautenschutzes bei Anwesenheit der Nutzer

Intensivlüftung:
Zeitweilig notwendige Lüftung mit erhöhtem Luftvolumenstrom zum Abbau von Lastspitzen

Sie planen einen Neubau oder möchten Ihr Wohnhaus sanieren? Sie haben bereits saniert und fragen sich nun, ob eine Lüftungsanlage erforderlich ist? Der kostenlose OnlineCheck Wohnungsbelüftung des VdZ gibt Ihnen Auskunft.

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