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Kompetenz rund ums Fenster

Praxiserprobte Lösung mit Gewähr

Über 40 Jahre Produkt- und Beratungserfahrung machen BTI zu einem idealen Partner für professionelle Lösungen im Fensterbau. Mehr als 100.000 zufriedene Kunden werden über ein hochmodernes Logistikzentrum versorgt. BTI Handwerker-Center decken dabei jeden Sofortbedarf. Rund 900 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst sichern einen umfassenden und flexiblen Service für unsere Kunden – auch direkt vor Ort.

Für die Vielzahl an Normen und gesetzlichen Verordnungen beim Fensterbau bietet BTI immer eine passende Lösung. Nützliche Verarbeitungshinweise und Produktinformationen helfen, für die jeweils spezifische Anforderung die optimal aufeinander abgestimmten Produkte auszuwählen. Mit den Produkten für Alt- und Neubau nach Stand der Technik ist BTI einer der führenden Anbieter von Produkten und Systemlösungen in diesem Bereich.

Die 4 Funktionsbereiche der Fenstermontage

4W-System – innen dichter als außen

Bei jedem Bauvorhaben können verschiedene Einbausituationen auftreten. Der Grundsatz „Innen dichter als außen“ gilt jedoch immer. Demzufolge muss der Anschluss innen luft- und dampfdiffusionsdicht und außen schlagregendicht sowie dampfdiffusionsoffen ausgeführt werden.

Äussere Abdichtung

Wetterschutz

  • 4W-Band Außen plus / 4W-Band Vario Select
  • 4W-Band Vario Strong UV mit 4W-Haftkleber plus / Hybrid-Kleb- und Dichtstoff
  • 4W-Fugendichtband VF 600-NE / One
  • 4W-Fensterdichtstoff Außen
  • 4W-Renovierungsdichtleiste
  • Diffband EPDM 1,2 mm mit 4W-EPDM-Kleber

Befestigung

Lastabtragung

  • 4W-toptec Distanzschraube
  • Hohlsteindübel B 10 H 90
  • Nylon-Dübel Markant B 10
  • Montagekonsole / -schiene / -winkel

Mittlerer Funktionsbereich

Schall- und Wärmeschutz

  • 4W-Vario-Schaum / plus
  • 4W-Schaum
  • 4W-Fugendichtband One
  • 4W-Vario-Woll

Innere Abdichtung

Luftdichtheit

  • 4W-Band Innen plus / 4W-Band Vario Select
  • 4W-Band Vario Strong UV mit 4W-Haftkleber / plus / Hybrid-Kleb- und Dichtstoff
  • 4W-Fugendichtband One
  • 4W-Vliesbutyl
  • 4W-Fensterdichtstoff Innen
  • 4W-Renovierungsdichtleiste

Sockel- und Fensterbankabdichtung

Fachgerechte Montage

Ein Sockel stellt den untersten, außen liegenden sichtbaren Teil einer Fassade dar. Er ist u. a. stark belastet durch Temperaturschwankungen, Spritzwasser, Wasseranstauungen und Schneeansammlungen.

„[…] Im Sockelbereich muss der Untergrund so geplant sein, dass bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchte und zeitweise aufstauendes Sickerwasser die Abdichtung im Regelfall bis 300 mm über berkante Gelände geführt werden kann, um ausreichende Anpassungsmöglichkeiten der Geländeoberfläche sicherzustellen. Im Endzustand sollte dieser Wert das Maß von 150 mm nicht unterschreiten. […]“ (Auszug aus der DIN 18195, Teil 9)

Diese Unterschreitung der Abdichtungshöhe ist erlaubt bzw. teilweise notwendig, z. B. bei barrierefreien Hauseingängen oder Terrassentüren, allerdings nur dann, wenn die Schwellenabschlüsse durch Vordächer, entwässerte Rinnen mit Gitterrosten usw. geschützt werden. (Siehe DIN 18195, Teil 9)

Die Sockelabdichtung oder eine Fensterbankdabdichtung kann auch mit Flüssigabdichtungen vorgenommen werden. Das lösemittelfreie KEMPEROL® 1K-SF von KEMPER SYSTEM kann nahezu auf allen Untergründen verwendet werden und eignet sich in Verbindung mit KEMPEROL® 165 Vlies und KEMPERTEC® EP5-Grundierung für das Herstellen von Anschlüssen.

Und so funktioniert es:

  • Saugende Untergründe mit KEMPERTEC® EP5-Grundierung vorbehandeln
  • Ca. 2/3 der Flüssigabdichtung KEMPEROL® 1K-SF auf den Untergrund auftragen
  • KEMPEROL® 165 Vlies in die erste Lage des 1K-SF einrollen und 5 cm überlappend mit Perlonrolle blasenfrei einarbeiten
  • Mit dem letzten Drittel der Flüssigabdichtung bis zur vollständigen Sättigung nacharbeiten
  • Nach 60 Minuten ist die Abdichtung regenfest

Die Vorteile einer Flüssigabdichtung:

  • Die Abdichtung wird vollflächig haftend aufgebracht, es ist keine mechanische Fixierung notwendig
  • Eckausbildung deutlich einfacher herstellbar als mit EPDM
  • Naht- und fugenlose Abdichtung, dauerflexibel und rissüberbrückend durch Vliesarmierung

Alle Abdichtungen im erdberührten Bereich als Mauerwerkssperrbahn und an Flachdachabdichtungen sowie Anschlüsse gegen zeitweise aufstauendes Sickerwasser fallen unter den Geltungsbereich der DIN 18195. Für diese Anwendungen gilt grundsätzlich: Werden EPDM-Folien verwendet, müssen diese mindestens 1,2 mm dick sein. EPDM-Abdichtungen dürfen sowohl mit Klebemasse aufgeklebt als auch in loser Verlegung mit mechanischer Befestigung eingebaut werden. Wenn EPDM-Folien mit Selbstklebestreifen verwendet werden, müssen diese an der Schwelle oder dem Mauerwerkssockel zusätzlich befestigt werden – an der Schwelle benötigt man hier eine mechanische Befestigung.

EPDM Folien + Zubehör kaufen Produkte zur Flüssigabdichtung

Wasserführende Ebene = Oberkante Belag, Schutzschicht oder Überschüttung

Zusätzliche Maßnahmen zur Wasserabführung notwendig

Einbruchshemmung

Das sollten Sie wissen

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt von Jahr zu Jahr. Gegenüber dem Jahr 2014 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 ca. 167.000 Fälle – dies ist ein Anstieg von 9,9 %. Die Schadenssumme durch Einbrüche befand sich 2015 mit rund 440 Millionen auf einem Rekordniveau. Durchschnittlich liegen die Kosten pro Einbruch bei ca. 2.600 Euro. Gleichzeitig stieg jedoch auch die Zahl der gescheiterten Einbrüche an. Waren es im Jahr 2012 ca. 39 %, so lag der Anteil der gescheiterten Einbrüche 2015 bereits bei 43 %. Dies ist nicht zuletzt den sicherungstechnischen Maßnahmen zu verdanken wie zum Beispiel einer einbruchshemmenden Fenster- und Türbefestigung sowie verbesserter Beschlagssysteme.

Zu den Produkten

Einbruchshemmende Fenster müssen gemäß DIN V 18054 / ENV 1627 an den Befestigungspunkten druckfest hinterfüttert werden.

BTI 4W-toptec 45 / 11,5 plus und 4W-toptec 60 / 11,5 plus erfordern keine druckfeste Hinterfütterung! (ift Prüfbericht Nr. 211 224 29 vom 25. April 2000).

Die aufwendige Hinterfütterung mit Keilen entfällt bis zur Widerstandsklasse RC2.

Fenstermontage in der Laibung

Informationen

  • Klassische Fensterposition
  • Häufig bei Sanierungsmaßnahmen
  • Direktmontage
  • Beachtung des Isothermenverlaufs
  • Beachtung des fRsi-Wertes

4W-toptec® Distanzschraube

Für die spannungsfreie Montage von Holz-, Aluminium- und Kunststofffenstern sowie Türen

Zum Produkt

bautec® Betonschraube

Ohne Dübel, nur durch Verschrauben können Fensterund Türrahmen aus sämtlichen Werkstoffen schnell, sicher und nahezu spannungsfrei befestigt werden

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Fenstermontage an der Laibungskante

Informationen

  • Häufige Fensterposition
  • Höherer Lichteinfall
  • Kritischer Randbereich
  • Lastabtragung zum Teil nicht mehr komplett in Laibung möglich

Montagesystem JB-D / L

Schnelles und sicheres Montieren an der Laibungskante

  • Zurückversetzte Befestigung im sicheren Laibungsbereich
  • Minimierung von Wärmebrücken
  • Geignet zur Abdichtung mit Multifunktionsdichtbändern
  • Planbare und sichere Fenstermontage für Neubau und Renovation
Weitere Informationen

Fenstermontage vor der Laibungskante

Informationen

  • Bei großen Dämmwerten und Klinkerbauten (zweischalig)
  • Optimierter Isothermenverlauf
  • Hohe Anforderung an die Befestigung
  • Oft nur innere Abdichtung möglich (zwingend schriftlich dokumentieren!)

Montagekonsole AS 200

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Montagewinkel Hercules

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Montagekonsole JB-DK

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Montagekonsole JB-D

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Montagewinkel / -lasche

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Fenstermontage mit Laibungsverlängerung

Informationen

  • Bei großen Dämmwerten und Klinkerbauten (zweischalig)
  • Optimierter Isothermenverlauf
  • Hohe Anforderung an die Befestigung
  • Durch verlängerte Laibung Abdichtung aller Ebenen möglich
  • Kein Konflikt zwischen den Gewerken

Sichere Fenstermontage bei zweischaligen Mauerwerken und Wärmedämmverbundsystemen

Der Trend hin zu hochwärmegedämmten Gebäuden ist ungebrochen. Im Neubau und auch in der Sanierung kommen zweischalige Mauerwerke und auch Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) immer häufiger zum Einsatz. Dies zieht auch Konsequenzen für die Einbausituation des Fensters nach sich. Das Fenster wandert aus optischen und energetischen Gründen sowie zur Optimierung des Lichteinfalls nach außen in die Wärmedämmung, was auch höhere Anforderungen an die Montage von Fensterelementen mit sich bringt. Genau hierfür bietet BTI mit seinen Vorwandmontage-Systemen für die Fenstermontage in der Dämmebene die Lösung.

Der ISO-TOP WINFRAMER „Typ 3“

  • Systemkantel aus tragfähigem, wärmegedämmten THERMAPOR
  • Auskragungen von 80 mm und 140 mm durch verschiedene Kanteln möglich
  • Ideale Grundlage für die Fensterabdichtung mit Multifunktionsbändern
  • Einfache und schnelle Montage und Anpassung der Länge
  • Hohe Lastabtragung und Tragfähigkeit in Einem
  • Alukonsolen zur zusätzlichen Stabilisierung der Systemkanteln
Zum Produkt

Das Element-Montage-System EMS+SI

  • PVC-Profilwinkel mit hervorragenden Dämmeigenschaften
  • Ermöglicht Auskragungen von 97 mm und 147 mm
  • Beidseitig für einen Randabstand von 70 mm vorgebohrt
  • Keine Punktbelastungen, Last wird flächig über gesamte Profillänge abgetragen
  • Hohe Stabilität durch Vielfachkammerstruktur
  • Verschiedene Verstärkungskonsolen zur Erhöhung der Tragfähigkeit erhältlich
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Kombinationsmöglichkeiten der Abdichtungsprodukte im System

  • Logo 10 jahre Gewährleistung 10 Jahre Gewährleistung bei Kombination dieser Produkte
  • + Produkte können kombiniert werden, jedoch ohne Gewährleistung
  • + * Eine Kombination dieser Produkte im unteren Anschluss ist möglich
  • ** 4W-Band Vario Strong UV sehr gut als zweite wasserführende Ebene geeignet
  • x Produkte können nicht miteinander kombiniert werden

Weitere passende Themen

Intelligentes Lüftungssystem

Eine lüftungstechnische Maßnahme wird gemäß DIN 1946-6 dann notwendig, wenn der geforderte Gesamt-Außenluftvolumenstrom für die Nutzungseinheit höher ist als der Luftvolumenstrom über die Infiltration (Restundichtigkeiten). Für den Wert der Restundichtigkeiten werden in der DIN 1946-6 Annahmen getroffen.

Zum Lüftungssystem

Insektenschutz und Pollenschutz

Ob Spannrahmen, Drehtüren, Pendeltüren, Plissees, Schiebetüren, Rollos oder Lichtschachtabdeckungen – mit unseren intelligenten Systemen bieten wir Ihnen hochwertige Insekten- und Pollenschutz-Lösungen für nahezu jede Einbausituation. Individuell für Ihre Fenster, Türen und Lichtschächte.

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ift-Montageplaner

BTI macht die Montageplanung einfach – mit dem Montageplaner des ift Rosenheim

Zum Montageplaner

4W-Rechner

Einfache Berechnung, Bestellung direkt über den Online-Shop.

Zum Rechner

Begriffserklärungen

Stand der Technik
Unter Stand der Technik werden die technischen Möglichkeiten zusammengefasst, die zum aktuellen Zeitpunkt gewährleistet sind und die sich ihrerseits auf wissenschaftliche und technische Erkenntnisse stützen. Durch die Klausel „Stand der Technik“, etwa in Verträgen, soll sichergestellt werden, dass es zum Einsatz der besten verfügbaren Technik kommt.

Anerkannte Regeln der Technik
Die (allgemein) anerkannten Regeln der Technik sind technische Grundlagen-Regeln oder auch Technikklauseln für den Entwurf und die Ausführung von baulichen Anlagen oder technischen Objekten. Sie müssen nicht kodifiziert sein, sind es aber in der Regel. Es sind Regeln, die in der Wissenschaft als theoretisch richtig anerkannt sind und feststehen, in der Praxis bei dem nach neuestem Erkenntnisstand vorgebildeten Techniker durchweg bekannt sind und sich aufgrund fortdauernder praktischer Erfahrung bewährt haben. Da dies bei neu entwickelten Produkten / Verfahren nicht anwendbar ist, gehören die durch das Deutsche Institut für Bautechnik geprüften, zugelassenen und veröffentlichten Produkte / Verfahren zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik haben erhebliche Bedeutung für die Bestimmung der Soll-Eigenschaften von Sachen und als Haftungsmaßstab.

Unternehmererklärung
Bau- und Handwerksunternehmen, die energetische Sanierungen vornehmen, sind seit 2009 dazu verpflichtet, eine sogenannte Unternehmererklärung abzugeben. Damit müssen sie bestätigen, dass sie alle Auflagen der Energie-Einsparverordnung (§26a Abs. 1 EnEV 2009) erfüllt haben. Das gilt für Arbeiten an der Gebäudehülle, also an Wänden, Dachflächen oder Fenstern und für Veränderungen der „Gebäudeausrüstung“ (Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik). Stellen Handwerksunternehmen die Unternehmererklärung nicht aus, begehen sie eine Ordnungswidrigkeit. Ihnen droht ein Bußgeld zwischen 5.000 und 50.000 Euro.

Schlagregendichtheit
Sie beschreibt das Vermögen einer Baukonstruktion oder einer Dichtung (z. B. eines Kompribandes), dem Regenwasser zu widerstehen. Wird eine Konstruktion (z. B. eine Fassade) zusätzlich noch durch Wind angeströmt, bildet sich vor dieser Konstruktion ein Staudruck, welcher von der Windgeschwindigkeit abhängt. Dieser Staudruck treibt das Regenwasser noch zusätzlich durch die Abdichtung, so dass eine Schlagregensicherheit mit einem Druck in Pascal (Pa) angegeben wird. Eine Schlagregendichtheit von 600 Pa bedeutet beispielsweise, dass das Regenwasser auch unter Belastung von 600 Pa Druckdifferenz nicht durch eine Fugenabdichtung dringt. Die Schlagregendichtheit wird in der EN 12208 definiert. Diese Norm ersetzt die Norm DIN 18055.

U-Wert
Der U-Wert stellt das Maß für den Wärmedurchgang durch ein Bauteil dar und wird in W/(m2K) = Watt geteilt durch Quadratmeter mal Kelvin angegeben. Der U-Wert gibt demnach an, wie viel Energie pro m2 des Bauteils auf einer Seite benötigt wird, um eine Temperaturdifferenz von 1 Kelvin aufrecht zu erhalten. Je kleiner der U-Wert, desto besser, weil dann weniger Wärme durch ein Bauteil geleitet wird.

Uf-Wert (f für engl. frame): Kennwert für Fensterrahmen
Ug-Wert (g für engl. glazing): Kennwert für Fensterglas
Uw-Wert (w für engl. window): Kennwert des gesamten Fensters

Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ
Sie gibt an, um welchen Faktor das betreffende Material gegenüber Wasserdampf dichter ist als eine gleich dicke, ruhende Luftschicht. Je größer der μ-Wert, desto dampfdichter ist ein Baustoff.

Sd-Wert (Wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke)
Der Sd-Wert gibt an, wie dick eine Luftschicht sein müsste, damit sie diffundierendem Wasserdampf den gleichen Widerstand entgegensetzt wie das betreffende Material in der jeweiligen Dicke. Die Maßeinheit ist Meter m.

Zusammenhang von μ- und Sd-Wert

μ-Wert x Materialdicke in Meter m = Sd-Wert in Meter m

Sd-Bemessungswerte
Sd-Wert Grad der Dichtheit Feuchtigkeitsschutz
≤ 0,5 m diffusionsoffen gering
0,5 m < 1500 m diffusionshemmend (Dampfbremse) mittel
≥ 1.500 m diffusionsdicht (Dampfsperre) hoch

Taupunkttemperatur
Der Taupunkt, auch die Taupunkttemperatur genannt, ist diejenige Temperatur von feuchter Luft, die bei unverändertem Druck unterschritten werden muss, damit sich Wasserdampf als Tau oder Nebel abscheiden kann. Am Taupunkt beträgt die relative Luftfeuchtigkeit 100 %. Die Luft ist dann mit Wasserdampf gesättigt. Je mehr Wasserdampf die Luft enthält, umso höher liegt deren Taupunkttemperatur. Der Taupunkt kann daher zur Bestimmung der absoluten Luftfeuchtigkeit dienen.

Isothermenverlauf
Mit Hilfe der Isothermendarstellung können Temperaturverläufe zu jeder Einbausituation dargestellt werden. Anschlussproblematiken können analysiert und gelöst werden. Ferner ist die Isothermendarstellung bei der Beurteilung von Schadensfällen hilfreich. Die zur Beurteilung eines Anschlusses wichtigste Isotherme ist die 10 °C(9,3 °C)-Isotherme. Sie soll innerhalb der Konstruktion verlaufen, um einer Tauwasserbildung vor der inneren Anschlussfuge vorzubeugen und möglichst schwach gekrümmt sein, um den Wärmeverlust über den Anschlussbereich gering zu halten. In Verbindung mit der Mindestanforderung fRsi > 0,70 wird die 13 °C(12,6 °C)-Isotherme herangezogen. Diese von der 10 °C-Isotherme abweichende Temperatur berücksichtigt die Erkenntnis, dass Schimmelpilzbildung bereits bei länger anhaltenden relativen Luftfeuchten im oberflächennahen Bereich von 80 % auftreten kann.

Temperaturfaktor fRsi
Der Temperaturfaktor fRsi wird nach DIN EN ISO 10211 ermittelt. Der Index Rsi steht für den der Berechnung zugrunde gelegten raumseitigen Wärmeübergangswiderstand Rsi.

Kapillarwirkung
Kapillarität oder Kapillareffekt ist das Verhalten von Flüssigkeiten, das sie bei Kontakt mit Kapillaren, z. B. engen Röhren, Spalten oder Hohlräumen in Feststoffen zeigen. Diese Effekte werden durch die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten selbst und der Grenzflächenspannung zwischen Flüssigkeiten und der festen Oberfläche hervorgerufen. Beispielhaft ist ein in Wasser getauchtes Glasröhrchen, in welchem das Wasser ein Stück gegen die Gravitationskraft nach oben steigt.

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